Hochseilgarten

Hochseilgarten als neue Attraktion im Wendelinuspark

St. Wendel. Der Wendelinus-Freizeitpark in der Stadt St. Wendel ist um eine ganz besondere Attraktion für Freizeitsportler reicher. Neben den Angeboten für Golfer, Skater, Radfahrer, Läufer und Wellnessfreunde ermöglicht nun ein Hochseilgarten ganz neue Erlebnisse in schwindelnder Höhe. In der Nähe des Skaterstadions und des Parkplatzes hat der private Investor Rudi Braun für rund 100 000 Euro in einen Hochseilgarten investiert, der am 29.April 06 eröffnet wurde.

Bürgermeister Klaus Bouillon begrüßt diese Investition als ideale Ergänzung des bisherigen Freizeitangebotes und als besondere Attraktion, die man nicht allerorten findet. Der Verwaltungschef verspricht sich von dem Kletterparadies einen weiteren Schub für den Funpark am Stadtrand.

Der Hochseilgarten ist so konzipiert, dass auf ihm sowohl reine Spaßveranstaltungen, als auch erlebnispädagogische Programme für Erwachsene und Jugendliche stattfinden können. Die Anlage bietet Übungen, die im Selbstsicherungsverfahren oder von unten in der Teamsicherung ausgeführt werden. So verspricht ein Tag in den Hochseilen acht bis zehn Meter über der Erde viele neue wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Kollegen, Mitarbeitern und Freunden sowie jede Menge Spaß und Action. Die einzelnen Stationen sind auf Selbst- und Grenzerfahrungen angelegt. Zwar steht im Vordergrund der Spaß am Erleben, doch kann man auch seine persönliche Risikobereitschaft austesten.

Der Hochseilgarten, in dem bis zu 80 Personen gleichzeitig aktiv sein können, ist multifunktional aufgebaut, so dass unterschiedliche Programme für Erwachsene, Kinder, Familien, Firmen, Schulen und soziale Einrichtungen angeboten werden können wie zum Beispiel touristische Halbtags- oder Tagesprogramme, erlebnispädagogische und therapeutische Programme, Firmenevents für große Gruppen oder die einstündige Actionrunde mit einem Schuss Adrenalin.

Während des gesamten Aufenthaltes im Hochseilgarten wird der Teilnehmer von technisch geschulten Trainern betreut, unterstützt und beaufsichtigt. Jede Gruppe von fünf bis neun Personen wird von einem Trainer betreut. Aus Sicherheitsgründen sind immer zwei Trainer in der Anlage. Zunächst werden die Teilnehmer auf dem Boden in die Regeln und die Ausrüstung eingewiesen und an die verschiedenen Übungen herangeführt. Der Teilnehmer bestimmt selbst das Tempo der Übungen und wie weit er gehen möchte.


weitere Bilder des Hochseilgartens unter Bilder

auführliche Infos unter:
www.hochseilgarten-st-wendel.de
Unterstützung durch die Regierung
Unterstützung durch die Regierung
Der saarländische Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi überreichte bei der Eröffnung des Sportparcours am 13. Oktober einen Zuwendungsbescheid der Landesregierung an die Wendelinuspark St. Wendel GmbH. Dieser Bescheid in Millionenhöhe, mit dem der Bau des Parcours gefördert wurde, ist einer von mehreren Bescheiden dieser Art, denn nur durch die prompte und großzügige Unterstützung der saarländischen Landesregierung wie auch der europäischen Union konnten und können die ehrgeizigen Projekte der Wendelinuspark-Gesellschaft finanziert werden.
Die Landesregierung ist sich der Wichtigkeit des größten saarländischen Konversionsvorhabens bewusst: Eine der ersten Amtshandlungen des frischgekürten Wirtschaftsministers Dr. Georgi war im Oktober 1999 ein Besuch im St. Wendeler Konversionsgelände, wo er die dringend notwendigen Förderzusagen überbrachte. Seitdem flossen insgesamt etwa elf Millionen Mark von Land und EU nach St. Wendel, womit 70 Prozent der förderfähigen Kosten abgedeckt wurden.
Sportparcours
Sportparcours
Rad-, Wander- und Inline-Skater Weg als Umring der Konversionsfläche mit Anschluss an das bestehende Wegenetz

Mit dem Bau des Rad-, Wander- und Inline-Skater-Weges ("Sportparcours") wurde im Januar 2001 begonnen. Der 5,2 km lange und 4m breite Weg ist asphaltiert, beleuchtet sowie in das lokale Wegenetz eingebunden.

Über den Rad-, Wander- und Inline-Skater-Weg wird das ehemalige Truppenübungsgelände erstmals seit 60 Jahren einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Der Sportparcours ist ein Schlüsselprojekt für die Umsetzung des Freizeit-, Sport- und Tourismuskonzeptes und fügt sich sehr gut in das touristische Angebot innerhalb des Landkreises ein. Der neue Weg wird wesentlich zur Frequentierung des Sportparks beitragen. Er wird gleichzeitig Austragungsort für regionale und überregionale Sportevents sein. Dieser Weg wurde im Bereich der ehemaligen Panzerwaschanlage durch eine 300m-Speed-Skating-Bahn ergänzt. Kleinere Informationspavillons, eine stationäre Kilometrierung, eine Trinkwasserentnahmestelle u.ä. runden dieses Projekt ab.

Projekte
Die Wendelinuspark St. Wendel GmbH wird in diesem Jahr den zentralen Parkplatz westlich der ehemaligen Welvert-Kaserne für die Besucher neu ausbauen.
Hierbei werden auch Stellplätze mit Ver- und Entsorgungsstationen für Wohnmobilfahrer eingerichtet.
Der Bereich der ehemaligen Panzerwaschanlage wird zu einem modernen Trendsportzentrum ausgebaut, mit attraktiven Angeboten für Inlinefahrer, Hockeyspieler und Skateboardfahrer.
Die Anlage wird so angelegt, dass sie Stadioncharakter erhält, wobei auch ein Standort für eine Gastronomie mit Biergarten vorgesehen ist.
Infos über den Sportparcours
Infos über den Sportparcours
Insgesamt wurde für die ergänzende Ausstattung des Freizeitweges ein Betrag von über
130.000,00 Euro
aufgewandt.

Ausstattung des Freizeitweges

Der sowohl bei Familien als auch bei Freizeitsportlern sehr beliebte Rad-, Wander- und Inlineskaterparcours an der ehemaligen französischen Kaserne in St. Wendel wurde in den zurückliegenden Monaten weiter attraktiver gestaltet durch:

Abfallbehälter
In den kommenden Wochen werden ergänzend noch Abfallbehälter aufgestellt.

Aufstellen Hundetoilette und Fahrradständer
Anfang August wurde eine Hundetoilette am Ausgangspunkt des Rundweges bei km 0 aufgestellt. Auch für Radler wurde der Service erweitert. Beim Kiosk und den beiden Schutzhütten wurden Fahrradständer aufgestellt.

Bistro "Tour" am Rundweg eröffnet
Alle Freizeitsportler, die den neuen Rundweg im St. Wendeler Konversionsgelände nutzen, müssen nicht mehr durstig und hungrig ihre Bahnen ziehen. Ab sofort bietet das Bistro "Tour" im ehemaligen Wachhäuschen an den Bunkeranlagen einen gastronomischen Service, der müde Sportler und Spaziergänger munter macht. Der Pächter Nikolaus Becker versorgt jetzt Freizeitsportler montags bis freitags von 16 bis 22 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 22 Uhr mit Getränken und kleinen Speisen zu zivilen Preisen.
Für Gruppen oder Vereine können individuelle Öffnungszeiten und besondere Angebote wie Do-it-yourself-Grillparties mit dem Bistro-Betreiber abgesprochen werden, Tel.: (06851)869377 oder 806254 sowie e-mail: nick-becker@t-online.de zu erreichen ist. In dem Wachhäuschen hat die Wendelinuspark GmbH eine öffentliche Toilettenanlage installiert, die ganztägig zugänglich ist.

Aufstellen von Ruhebänken
Entlang des Parcours wurden 22 Ruhebänke und 6 Tische, an Plätzen, die zum Verweilen und Ausruhen einladen, aufgestellt.

Anbringung einer Beschilderung und Kilometrierung entlang des Weges
Entlang des Rundweges wurden Schilder mit Benutzungshinweisen und Gefahrenkennzeichnung angebracht. Darüber hinaus wurde eine stationäre Kilometrierung des Weges angelegt, die Ausdauersportlern das Training erleichtert und Spaziergängern und Wanderern eine Orientierungshilfe gibt.

Installation eines Trinkwasserspenders
Unmittelbar vor der Schutzhütte am zentralen Parkplatz westlich der Kaserne wurde ein Trinkwasserspender installiert, an dem sich Ausdauersportler kostenlos erfrischen können.

Aufstellung von Schutzhütten
Am zentralen Parkplatz sowie etwa auf halber Strecke zwischen Wallesweiler Hof und Harschbergerhof wurden Schutzhütten errichtet.
Die Schutzhütte am Ausgangspunkt an der Kaserne dient gleichzeitig als Informationspunkt. Die zweite Schutzhütte zwischen Wallesweiler Hof und Harschbergerhof ist sehr attraktiv gelegen und lädt zum Verweilen ein - mit sehr guter Aussicht in das ehemalige Übungsgelände.

Anlegung von Verkehrsbegleitgrün entlang des Weges
Entlang des Freizeitweges wurden insgesamt 170 Laubbaumhochstämme sowie 2000 Sträucher neu gepflanzt.
Diese Bepflanzung dient der Attraktivitätssteigerung sowie dem ökologischen Ausgleich für unvermeidliche Eingriffe in die Natur durch den Bau des Freizeitweges.
Sportparcours ist ein voller Erfolg
Sportparcours ist ein voller Erfolg
Kaum seit sechs Wochen eröffnet und schon Mekka der Läufer, Radler, Skater und Spaziergänger: Der beleuchtete Sport- und Fitnessparcours im Wendelinuspark erweist sich als voller Erfolg. Bürgermeister Klaus Bouillon ist zufrieden: "Die Entscheidung, den Weg zu eröffnen, obwohl die Infrastruktur noch nicht fertiggestellt ist, war richtig."
Die endgültige Fertigstellung des Parcours läuft derzeit aber auf vollen Touren. 17 Ruhebänke, Abfallbehälter und Hinweisschilder sind bereits aufgestellt worden. Allerdings zunächst nur provisorisch, denn in den nächsten Wochen und Monaten sollen dann insgesamt 22 Ruhebänke mit den passenden Abfallbehältern aufgestellt, zwei Schutzhütten an landschaftlich besonders reizvollen Stellen errichtet, mehrere Trinkwasserzapfstellen für durstige Sportler angeboten sowie die Kilometrierung, Info- und Gefahrenbeschilderung des Parcours fertiggestellt werden. Außerdem wird der Skaterplatz mit Halfpipe, Ramps und weiteren Attraktionen ausgebaut. Befestigt sind mittlerweile die Bankette beiderseits des Parcours, deren gelenkschonender Belag jetzt von den Joggern genutzt werden kann. Skater und Radfahrer sollten aus Rücksicht auf andere den Rundweg möglichst entgegen dem Uhrzeigersinn - also startend vom Parkplatz an der ehemaligen Welvert-Kaserne in Richtung der Panzerbunker - befahren. Auch sollten Radler die Fußgänger rechtzeitig mit Klingelzeichen warnen.
Hundebesitzer wiederum sollten ihre Hunde unbedingt an der Leine führen. Bürgermeister Bouillon: "Mit gegenseitiger Rücksichtnahme können alle Gruppen unseren einzi-gartigen Sportparcours mit viel Freude nutzen."
Ab sofort Rodeln auf Kunstschnee möglich
*Rodeln auf Kunstschnee* von sz-redaktionsmitglied anna kröning *Im Wendalinuspark wurden 200 Kubikmeter Schnee mit einer Schneekanone aufgetragen. Seit gestern Nachmittag ist die Rodelbahn in Betrieb. Die ersten Besucher waren begeistert* St. Wendel. "Vorsicht", ruft seine Mutter noch, aber da rast der neunjährige Marco auch schon den schneebedeckten Hang am Wendalinuspark hinunter. Mit dem Lenken klappt es noch nicht so ganz. Der Schlitten driftet nach links ab und kippt schließlich um. Mit roten Wangen klettert Marco mühsam erneut den Berg hinauf, während fünf, sechs Kinder lachend auf bunten Schlitten an ihm vorbeisausen. Weißer Schnee, blauer Himmel, Schlitten - und das mitten in St. Wendel, wo es in diesem Jahr noch gar nicht geschneit hat. Die Winterlandschaft macht eine Schneekanone möglich. Damit wurden gestern zum ersten Mal in diesem Jahr 15 Zentimeter Schnee hinter der Skaterbahn aufgetragen. 200 Kubikmeter Schnee produzierte die Schneekanone, die auf 60 Metern Länge und 15 Metern Breite aufgetragen wurden. Zwar liegen die idealen Temperaturen für den Schnee bei Minus drei Grad, aber selbst wenn es wieder wärmer werden sollte, bleibt er noch einige Zeit liegen, erklärt Wendalinus-Geschäftsführer Ewald Gillen: "Der Schnee hält länger als Naturschnee." Grund dafür ist die gleichmäßige Kristallbildung, die echter Schnee gar nicht haben kann. Die physikalischen Voraussetzungen für den Schneeberg sind den Kindern offensichtlich egal. Sie freuen sich, dass sie ihre Schlitten endlich ausprobieren können und sausen mit lautem Geschrei den Berg hinab. "Toll, aber ganz schön glatt", ruft Marco. Einige Bahnen sind sogar so spiegelglatt, dass die Mütter ihre Kleinsten nicht fahren lassen möchten. "Das sieht gefährlich aus", sagt Marion Müller. Sie steht am Fuß des Hügels im Schnee, ihr zweieinhalbjähriger Sohn Marcel schaufelt daneben zufrieden Kieselsteine in seinen Schlitten. Er ist so dick in Mütze, Schal und Schneekleidung eingemummelt, dass er sich kaum bewegen kann. "Hauptsache, den Kindern gefällt es", sagt Marion Müller lachend. Die Schlittenfahrer haben zurzeit noch viel Platz auf den Hängen. Am ersten Nachmittag, an dem der Schnee liegt, hat sich in St. Wendel noch nicht herumgesprochen, dass hier gerodelt werden kann. Auch Helga und Willi Maas aus St. Wendel wollten sich erst einmal ohne Schlitten davon überzeugen, dass hier Schnee liegt. Das Paar ist begeistert von der Bahn. "Super, richtig schön lang", ruft Willi Maas erfreut. Morgen werden sie ihre Kinder mitbringen, kündigt er an. "Das Angebot ist toll, wo kriegt man so was schon", sagt er. Das Paar sieht den Kindern zu, die fast alle am Fuße des ersten Hanges anhalten. Wer nicht rechtzeitig bremst, fährt erneut einen zweiten Hang hinab, der sich direkt an die gerade Fläche anschließt. "Die zweite Ebene ist nur was für Profi-Rodler", kommentiert Maas. Einer von ihnen kommt sofort vorbei. Bei seiner nächsten Abfahrt bremst Marco nicht, sondern rast in voller Fahrt auch den zweiten glatten Abhang hinunter. Unten kippt der Schlitten mit Schwung ins grüne Gras, Marco rappelt sich tapfer sofort wieder auf. Als er nach dem mühsamen Aufstieg auf der glatten Bahn oben ankommt, ist es auch schon bald Zeit zu gehen, denn es wird dunkel. Aber er und die anderen Kinder werden noch einige Tage Zeit dafür haben, auf dem haltbaren Schnee zu rodeln. "Toll, aber ganz schön glatt!" Marco (7)
   
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